Tourismus
Das Kannenbäckerland

Die beiden Verbandsgemeinden Höhr-Grenzhausen und Ransbach-Baumbach bilden zusammen „Das Kannenbäckerland“ im Westerwald -zwischen den Ballungszentren Rhein-Main und Rhein-Ruhr- gelegen. Zahlreiche Töpfereien, das international renommierte Keramikmuseum Westerwald und das Bildungs- und Forschungszentrum Keramik (BFZK) machen die Region keramisch einzigartig in Europa. Hier werden unter anderem auch die bekannten Römertöpfe, der „Höhrer Hocker“, die „Höhrer Becher“ oder der „Frankfurter Bembel“ hergestellt.

Im Keramikmuseum finden Sie auf 2500 m² zum Thema Ton und Keramik fast alles: vom Tonabbau, - früher und heute -, der Historie und Moderne der Keramik bis zur Hightech Keramik plus Museumspädagogik! Familien mit Kindern sind herzlich willkommen! Die angebotene Museumspädagogik ist kreativ und interessant! Das Museum ist barrierefrei und bietet Rampen auf allen vier Ausstellungsebenen (www.keramikmuseum.de).
Jedoch gibt es nicht nur Keramik im Kannenbäckerland. In der Sternwarte Sessenbach können Sie in die Sterne schauen. Sie besteht aus zwei Gebäudekomplexen die unterschiedliche Instrumente für die Himmelsbeobachtung bereit hält (www.sternwarte-sessenbach.de). Besuchen Sie doch die Römer im Limesturm in Hillscheid. Der Turm ist Samstag, Sonntag und feiertags von April bis Oktober von 14 – 17 Uhr geöffnet. Oder besuchen Sie die Burg Grenzau mit ihrem einzigartigen dreieckigen Burgfried.
Das Kannenbäckerland liegt inmitten einer reizvollen Landschaft mit zahlreichen gut ausgeschilderten Wander-, Rad- und Nordic-Walking-Wegen und verfügt neben fast 40 Ferienwohnungen auch über zwei große Vier-Sterne-Superior Hotels sowie weiteren acht Hotel. Insgesamt stehen rund 950 Gästebetten zur Verfügung. Wer mit dem Wohnmobil reist hat in Höhr-Grenzhausen die Möglichkeit problemlos eine oder mehrere Nächte „stehen zu bleiben“.
Der Keramikmarkt Höhr-Grenzhausen (im Juni) und der Töpfermarkt in Ransbach-Baumbach (im Oktober) locken jährlich zehntausende Besucher in die Region des „weißen Goldes“. In einer bezaubernden Landschaftsumgebung erlebt man in kleinen Dörfern lebendige Tradition. Das Naherholungsgebiet Erlenhofsee, das Quellgebiet des Brexbachs und der Landshuber Weiher mit reichem Fischbestand und Seerosen- Bewuchs sind Natur pur rund um das Köppelgebiet im Naturpark Nassau.
Weitere Informationen
Weitere Informationen rund um das Kannenbäckerland erhält man unter www.kannenbaeckerland.de oder auch bei den beiden Tourist-Büros:
- Höhr-Grenzhausen: Lindenstraße 13 (im Keramikmuseum)
Tel: 02624 19433 | Fax: 02624 952356 | E-Mail: hg@kannenbaeckerland.de - Ransbach-Baumbach: Rheinstraße 50 (im Rathaus)
Tel: 02623 86-500
Der Indianerfelsen

Ein landschaftliches Kleinod ist eine Basaltgruppe an der Langguck oberhalb des Kleinkastells. Bizarre moosbewachsene Basaltsäulen eingebettet vom Mischwald lassen Impressionen von Indianermystik aufkommen. Fasziniert von diesem Flecken waren auch Marianne Schmitt und Klaus Rogat aus Hillscheid, die sich Gedanken machten, wie man Entstehung und Geschichte dieser Formation erforschen und auf einem Tableau darstellen könnte.
Der entscheidende Impuls kam von der Mineralogin Rita Knodt aus Hillscheid, die Beziehungen zu dem kompetenten Geologen Georg Fiederling hat. Der Fachmann war von der Idee begeistert und machte einen ersten Entwurf von der Tafel. Seine Beziehungen zum Geologischen Landesamt für Geologie und Bergbau in Mainz brachten den Geologiedirektor Ansgar Wehinger ins Spiel. Das Landesamt war bereit, von einer Gesteinsprobe eine mineralogische Untersuchung zu machen und den Tafelentwurf nach vielen Korrekturvorschlägen aller Beteiligten von einem Praktikanten überarbeiten zu lassen.
Alle Beteiligten haben Fachwissen und Arbeitszeit kostenlos zur Verfügung gestellt, die Materialkosten wurden gesponsert, so dass der Gemeinde Hillscheid keine Kosten entstanden.

Das schönste Dorf in Rheinland-Pfalz
Vorgestellt wird das Dorf Hillscheid, das 1964 den 1. Preis um "das schönste Dorf" im Landes- und Bundeswettbewerb erhielt.